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Netzhaut, Makula & IVOM-Therapie

Erkrankungen der Netzhaut und Makula gehören zu den häufigsten Ursachen einer Sehverschlechterung. Mit moderner Bildgebung und innovativen Behandlungsmöglichkeiten wie der IVOM-Therapie diagnostizieren und behandeln wir unter anderem die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), das diabetische Makulaödem und Netzhautvenenverschlüsse.

Unsere Leistungen im Überblick

Netzhaut- & Makulaerkrankungen

  • Altersbedingte Makuladegeneration (AMD): Trockene und feuchte AMD.
  • Diabetische Retinopathie & diabetisches Makulaödem
  • Netzhautvenenverschlüsse: Venenverschlüsse der Netzhaut und deren Folgeerkrankungen.
  • Makulapucker (epiretinale Gliose) & Makulaforamen

Netzhaut- & Makuladiagnostik

  • Optische Kohärenztomographie (OCT): Hochauflösende Bildgebung von Makula und Netzhaut zur Diagnostik und Verlaufskontrolle.
  • Fluoreszeinangiographie (FAG): Darstellung der Netzhautgefäße bei Makula-, Gefäß- und Netzhauterkrankungen.
  • Fundusfotografie: Digitale Dokumentation von Netzhaut, Makula und Sehnerv zur objektiven Verlaufskontrolle.

IVOM-Therapie (Intravitreale Medikamenteneingabe)

  • Behandlungsgebiete: Feuchte altersbedingte Makuladegeneration (AMD), diabetisches Makulaödem, Makulaödem infolge von Netzhautvenenverschlüssen.
  • Ambulante IVOM-Behandlung: Sterile Behandlung unter örtlicher Betäubung.
  • Verlaufskontrollen: Regelmäßige Nachkontrollen mit Makula-OCT zur Beurteilung des Behandlungserfolgs und individuellen Anpassung des Therapieintervalls.

FAQ

Was ist die Makula?

Die Makula (Gelber Fleck) ist der Bereich der Netzhaut, der für das scharfe Sehen verantwortlich ist. Erkrankungen der Makula können das Lesen, Autofahren und Erkennen von Gesichtern beeinträchtigen.

Wie werden Netzhaut- und Makulaerkrankungen diagnostiziert?

Zur Diagnostik gehören die Untersuchung des Augenhintergrunds (Funduskopie), die Optische Kohärenztomographie (OCT) sowie – je nach Fragestellung – weitere bildgebende Verfahren wie die Fluoreszeinangiographie (FAG). Diese Untersuchungen ermöglichen eine präzise Beurteilung der Netzhaut und bilden die Grundlage für eine individuelle Behandlung.

Was ist der Unterschied zwischen trockener und feuchter Makuladegeneration?

Die trockene altersbedingte Makuladegeneration (AMD) entwickelt sich meist langsam und führt schrittweise zu einer Verschlechterung des zentralen Sehens. Die feuchte AMD entsteht durch krankhaft neu gebildete Blutgefäße unter der Netzhaut und kann unbehandelt innerhalb kurzer Zeit zu einer deutlichen Verschlechterung des zentralen Sehvermögens führen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind daher besonders wichtig.

Wann wird eine Makula-OCT eingesetzt?

Die Makula-OCT dient der Diagnose und insbesondere der Verlaufskontrolle von Erkrankungen der Netzhaut und Makula. Sie wird unter anderem bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), dem diabetischen Makulaödem, Makulapucker (epiretinaler Gliose), Makulaforamen und Netzhautvenenverschlüssen eingesetzt. Die Untersuchung erkennt selbst kleinste Veränderungen frühzeitig und ermöglicht eine objektive Beurteilung des Krankheitsverlaufs sowie des Behandlungserfolgs.

Was ist eine IVOM-Therapie?

Die intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM) ist eine Behandlung, bei der Medikamente unter sterilen Bedingungen in den Glaskörper des Auges eingebracht werden. Sie wird unter anderem bei der feuchten Makuladegeneration, dem diabetischen Makulaödem und Makulaödemen infolge von Netzhautvenenverschlüssen eingesetzt, um das Sehvermögen möglichst langfristig zu erhalten.

Ist eine IVOM-Injektion schmerzhaft?

Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung mit Augentropfen und wird von den meisten Patientinnen und Patienten gut vertragen. Der Eingriff dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Wie oft ist eine IVOM-Behandlung erforderlich?

Die Anzahl und der Abstand der Behandlungen richten sich nach der jeweiligen Erkrankung und dem individuellen Therapieverlauf. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen – insbesondere mittels Makula-OCT – helfen, den Behandlungserfolg zu überwachen und die Therapie bei Bedarf anzupassen.

Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine IVOM-Therapie?

Ja. Bei entsprechender medizinischer Indikation wird die IVOM-Therapie in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Ob die Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir nach einer ausführlichen augenärztlichen Untersuchung.